Klettern als sozialpädag. Intervention Aufbaukurs



für AbsolventInnen / TeilnehmerInnen an erlebnispädagogischen Zusatzqualifikationen
Klettern erweist sich als geradezu ideales Tätigkeitsfeld für das gemeinsame Erbringen von verantwortlicher Leistung in einer Sozietät unter Ernstfallbedingungen. Unter Leistung ist hier nicht nur Können zu verstehen sondern auch exploratives und kooperatives Handeln. Damit wird der Kletterer nicht nur seinem genetisch angelegten Instinktsystem gerecht, sondern erlebt auch Lust an Leistung und erwirbt Fähigkeiten zur Arbeit im Team. Beides sind Grundvoraussetzungen für Erfolg in der Arbeitswelt, ja für die positive Entwicklung unserer Gesellschaft überhaupt (Felix von Cube 1996).

Termin/Ort:
Mo 20.09.10 / 11:00 Uhr / bis Sa 25.09.10 / 15:00 Uhr / Familien-Gasthof Blasl / Losenstein (OÖ)

Themen:

Im Mittelpunkt des Seminars stehen vor allem pädagogische Konzepte des Kletterns. Speziell in der Jugendwohlfahrt und Therapie gibt es bereits eine lange Tradition der Methode „Klettern“ - hilfreich und effektiv werden damit Entwicklungsprozesse unterstützt. In den letzten Jahren wird sie nun verstärkt z.B. auch in Schulen eingesetzt. Im Rahmen des Aufbaukurses erarbeiten wir Möglichkeiten und Übungen, wie die Potentiale dieser Methoden zielgruppenspezifisch genutzt werden können.

Inhalte:
• Betreiben einer Toprope-Station und Abseilstation in Kletterhalle und Klettergarten vermittelt. Interventionsmethoden und erweitertes Sicherheitskonzept ergänzen die Spielmöglichkeiten.
• Pädagogische Potentiale des Kletterns
• Umgang mit Angst
• Verhaltenspsychologisches Lernverhalten in Bezug auf Risikooptimierung
• Risiko- und Notfallmanagement
• Überprüfung der technischen Qualifikation der Teilnehmenden

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