Klettern als alternative Methode beim Arbeitstraining



Was hat Klettern mit Arbeitstraining zu tun?

 

Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren, die aus verschiedenen Gründen (soziale und / oder persönliche Defizite, schulische Defizite, etc.) Schwierigkeiten bei der Suche von Arbeits- bzw. Lehrstellen haben.

 

Partner (Kooperation zw. bfi und Wifi Innsbruck); MMag. Suitner Martin

 

Das Projekt „Klettern als alternative Methode beim Arbeitstraining“ wurde im Rahmen der Maßnahme INn work durchgeführt (mehr dazu im Text).
Ausgangssituation: Entdecken und trainieren von sogenannten Schlüsselqualifikationen, zB Übernehmen von Verantwortung, Offen sein für neue ungewohnte Situationen, Verbesserung der Selbsteinschätzung, Stecken von Zielen und das Erreichen dieser, Überwinden von Ängsten, etc.
Ziel: Training der Schlüsselqualifikationen
Maßnahme: 2 Teile: 1. Klettern in der Halle und 2. Klettern in freier Natur

Der Zeitrahmen war mit acht Wochen anberaumt, wobei der erste Teil (sechs Wochen) in der Kletterhalle Tivoli statt fand. Dort wurde vor allem der spielerische Umgang mit den neuen Arbeitsmaterialien erlernt, auftretende Ängste überwunden und der Grundstein für ein sicheres Bewegen im freien Gelände trainiert. Der zweite Teil fand im Rahmen einer Erlebnispädagogischen Woche am Spot Obernberg statt. Dabei wurden die in der Halle erlernten Techniken am Fels angewandt. Höhepunkt war das Abseilen aus größerer Höhe.

 

Klettern in der Halle  Alexander beim Sichern   Spaß beim Abseilen

 

Neben den bereits erwähnten Zielen waren auch die Überwindung von persönlicher Unlust und die Stärkung des Durchhaltevermögens (beides wichtige Eigenschaften für das Berufsleben) besondere Inhalte im Projekt. So waren die Jugendlichen verpflichtet am Grundlehrgang in der Halle teilzunehmen, beim Klettern im Freien war ihnen die Teilnahme freigestellt. Auftretende Widerstände in der Gruppe müssen aufgegriffen und bearbeitet werden. Darüber hinaus kommt dem Bewusstwerdungsprozess bei den Jugendlichen über Inhalte und Ziele der Maßnahme, im Besonderen bei der Herstellung der Zusammenhänge zwischen Projekt und Arbeitswelt, eine große Bedeutung zu. Dabei ist auch das Durchhaltevermögen der TrainerInnen sehr gefragt, weil Ausflüchte und Unwillen an der Tagesordnung stehen. Daher ist die Verbindung zwischen festen Vorgaben aber auch die Möglichkeit der eigenen Entscheidung schon im Vorfeld abzuklären und offen darzulegen.

 

Geschafft!  Spaß am klettern  Gesichert und mit Selbstvertrauen 

 

Projektverantwortliche die Interessierten für Fragen zur Verfügung stehen
NAME: Mag. Alexander Hauser, Mag. Michele Gallonetto, Maga. Bernadette Obererlacher
E-MAIL: alex.hauser@aon.at, michele.gallonetto@onemail.at, partner-bfi@a1.net





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