Erlebnispädagogisches Wintercamp für Mädchen



Gesucht:

6 Mädchen mit viel Power und Lust auf die ultimative Herausforderung. Viele interessante Aktionen warten auf euch, so kannst auch du dich beim Biwak, Eisklettern oder Schneeschuhwandern auf die Probe stellen.

 

Projektleiter:

Jugendtreff inso-Haus St. Lorenzen / Projektleiterin Michaela Pörnbacher

 

Gruppe:

6 Mädchen einer Clique im Alter von 16 und 17 Jahren.


Ziele:

Förderung des Gruppenzusammenhaltes, Förderung der Selbständigkeit, eigene Grenzen wahrnehmen und artikulieren, erkennen und benennen von eigenen Potenzialen.

 

Zeitraum:

Das Projekt fand vom 26. bis 30. Dezember 2002 statt.

 

Ort: 

Prettau im Ahrntal, Toblach, Plätzwiese (Pragsertal) und Val Popena.


Maßnahme:

Kooperative Abenteuerspiele, Hochseilgarten, Winterbiwak, Schneeschuhwandern, Eisklettern, mitplanen der Aktionen. Die Aktionen wurden durch ruhigere Reflexionsphasen abgewechselt.

 

 

 

2 Vortreffen:

Die Mädchen haben das Camp mitgeplant ( Packliste selbst erstellt, Ablauf...). 5 Teilnehmerinnen, 1 Betreuerin und an 2 Tagen 1 Bergführer ( habe leider keine Bergführerin gefunden)


1. Tag: Kooperative Abenteuerspiele und Hochseilgarten

Magische Wand, blinder Mathematiker und die Nebel von Avalon Hochseilgarten
Reflexionen: Gespräche, Punktestandbild, Einkaufskorb Schlafen im Jugendtreff St. Lorenzen

 

Im Hochseilgarten Die Magische Wand Im Hochseilgarten


2.Tag: Schneeschuhwanderung

Tourenplanung ( Wetter, Ausrüstung, Kartenlesen, Gehzeit, Sicherheit, Spiele). Schlafen in der Jugendherberge Toblach
Reflexion: Up´S and downs

 

Schneeschuhwanderung Schneeschuhwanderung Schneeschuhwanderung


3.Tag: Eisklettern
Reflexion: Zielsetzung für die Gruppe und sich selbst, abends Auswertung. Schlafen Jugendherberge Toblach

 

Vorbereitungen zum Eisklettern Beim Eisklettern Erste Übungen im Eis


4.Tag: Planen und durchführen eines Biwaks
Planung ( Essen, Material, Abfahrt, Tourenplanung, Arbeitsgruppen...) und Durchführung.

 

Vorbereitungen für dei Biwaknacht Abendessen Guten Morgen!


1 Nachteffen:

Winteraktionen sind meist aufwändiger, als Aktionen im Sommer. Es kommen Risikofaktoren dazu, die im Sommer gänzlich wegfallen. Darum war es wichtig die Auswahl der Gebiete sehr genau zu überlegen, bzw. kurz davor zu erkunden. Genaues studieren des Wetterberichts und des Lawinenlageberichts war unumgänglich, aber auch sehr interessant für die Teilnehmerinnen.
Die aktionsreichen Tage wurden immer wieder durch ruhigere Planungs- und Reflexionsphasen abgewechselt (wichtig). Ich würde das nächste Mal noch mehr Zeit für dies einplanen, war ein bisschen knapp.
Eisklettern und Hochseilgarten wurden mit dem Bergführer im Vorfeld genau geplant. Es war mir wichtig, dass an diesen Tagen eine gute Zusammenarbeit zwischen mir und dem Bergführer erfolgt. Die technische Verantwortung wurde von mir gleichwertig neben dem Bergführer getragen, so habe auch ich einige Standplätze gebaut und diese Aufgabe nicht nur dem Bergführer überlassen.
Die Ziele sind größtenteils erreicht worden, jedoch ist es in der offenen Jugendarbeit schwierig den Transfer in das Alltagsleben zu überprüfen. In diesem Fall wurde am Projekt jedoch weitergearbeitet und eine Sommeraktion mit den selben Teilnehmerinnen und ähnlichen Zielen durchgeführt.

 

Kontakt:
NAME: Michaela Pörnbacher
E-MAIL: michaela.insohaus@gmx.net





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